2026-03-03 – 2026-04-02
GLOBALE MARKTANALYSE
Sammler wollen direkt kaufen,
Der Online-Markt formt sich neu:
Der Collecist-Unterschied mit Blockchain-Garantie
Daten aus dem Art Basel & UBS 2026 Kunstmarktbericht deuten auf den Aufstieg provisionsfreier digitaler Kunstplattformen hin. Collecist steht mit seiner Blockchain-Zertifikatsinfrastruktur auf dem Base Network im Zentrum dieser Transformation.
Collecist Redaktionsteam
März 2026 • collecist.com
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57,5 Milliarden $ Globaler Kunstmarkt (2025) |
20% Anteil Direktkauf vom Künstler |
9,2 Milliarden $ Online-Kunstverkäufe |
Der globale Kunstmarkt verzeichnete 2025 mit einem Volumen von 57,5 Milliarden Dollar einen Rückgang von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang mag auf den ersten Blick besorgniserregend erscheinen, aber hinter den Zahlen vollzieht sich eine viel interessantere Transformation: Sammler verändern grundlegend, wie, wo und von wem sie Kunstwerke kaufen.
Der von Arts Economics erstellte und von Art Basel und UBS unterstützte Kunstmarktbericht 2026 legt nicht nur die Größe der Branche offen, sondern auch ihre strukturelle Transformation. Die Daten in diesem Bericht bestätigen kräftig Collecists Gründungsphilosophie Künstler direkt und provisionsfrei mit Sammlern zusammenzubringen.
In diesem Artikel untersuchen wir zwei kritische Bereiche des Berichts Sammlerverhalten und den Online-/digitalen Kunstmarkt aus Collecist-Perspektive. Außerdem zeigen wir auf, wie Collecists Blockchain-Zertifikatsinfrastruktur auf dem Base Network mit globalen Standards wie OpenSea und BaseScan eine verifizierbare Vertrauensebene schafft.
Eine der auffälligsten Erkenntnisse des Berichts ist die dramatische Veränderung in den Kaufkanälen von vermögenden (HNW) Sammlern. Laut der Sammlerumfrage in Zusammenarbeit mit UBS stieg der Anteil der Ausgaben für Direktkäufe vom Künstler von 10 Prozent im Jahr 2021 auf 20 Prozent in 2025. In nur vier Jahren verdoppelte sich also dieser Anteil.
Bei der Präferenz ist das Bild noch auffälliger: 20 Prozent der Sammler geben nun an, dass sie es vorziehen, direkt vom Künstler zu kaufen. Dieser Anteil lag 2024 bei nur 6 Prozent. Die mehr als dreifache Steigerung zeigt, dass der Markt eine strukturelle Transformation durchläuft.
"42 Prozent der neuen Sammler, die weniger als 2 Jahre am Markt sind, bevorzugen den Direktkauf vom Künstler."
Diese Daten sind besonders wichtig, weil fast die Hälfte der neuen Generation von Sammlern mit direktem Künstlerkontakt statt über Galerien oder Auktionshäuser beginnt. Diese direkte Verbindung über soziale Medien, Atelierbesuche und digitale Plattformen stellt das traditionelle Vermittlungsmodell in Frage.
In der Händlerumfrage des Berichts geben Galeristen an, dass ihre Künstler über soziale Medien direkte Verbindungen zu Sammlern knüpfen und Verkäufe tätigen. Ein Galerist äußerte, dass eines der größten Probleme 2025 war, dass "Künstler direkt an Kunden verkaufen, die über die Galerie entdeckt wurden".
Diese Situation deckt einen strukturellen Widerspruch des traditionellen Kunstmarkts auf: Galerien investieren in die Förderung und Vermarktung von Künstlern, aber der Ertrag dieser Investition wird zunehmend über die eigenen Kanäle der Künstler realisiert.
Collecist positioniert sich genau im Zentrum dieser Transformation. Das provisionsfreie Modell ermöglicht es Künstlern, ihre Werke direkt an Sammler zu bringen, während die von der Plattform gebotene kuratorische Infrastruktur, das Zertifikatssystem und die internationale Sichtbarkeit eine Übertragung der Galeriefunktionen in den digitalen Raum ermöglichen. Der Sammler steht in direktem Kontakt mit dem Künstler, während der Künstler ohne Galerien-Provision Zugang zu einem professionellen Verkaufsumfeld erhält.
2025 gingen die Online-Kunstverkäufe auf 9,2 Milliarden Dollar zurück — deutlich unter dem Höchststand von 13,3 Milliarden Dollar im Jahr 2021. Der Anteil am Gesamtmarkt sank auf 15 Prozent. Dass der E-Commerce-Sprung während der Pandemie nicht dauerhaft war, ist offensichtlich.
Aber unter diesem Bild verbirgt sich ein kritisches Detail: 63 Prozent des Wertes von Online-Auktionen stammen aus Werken unter 50.000 Dollar. Das stärkste Segment ist der Bereich 5.000–50.000 Dollar; dieses Segment macht 45 Prozent der Online-Verkäufe aus. Dagegen machen Werke über 1 Million Dollar nur 2 Prozent der Online-Verkäufe aus.
Diese Daten senden eine klare Botschaft: Während hochpreisige Werke noch immer physische Erfahrung und persönliche Interaktion erfordern, sind Online-Kanäle im mittleren und unteren Preissegment dominant geworden.
Preisverteilung bei Online-Kunstverkäufen (2025)
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Preissegment |
Online-Anteil |
Offline-Anteil |
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unter 50.000 $ |
63% |
13% |
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5.000–50.000 $ |
45% |
11% |
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über 1 Million $ |
2% |
56% |
Eine der wertvollsten Funktionen des Online-Verkaufs ist die Gewinnung neuer Käufer für den Markt. 40 Prozent der Online-Verkäufe von Galerien gehen an neue Käufer. Etwa 6 Prozent aller Verkäufe stammen von "neuen Online-Käufern", die noch nie mit einer Galerie gearbeitet haben.
Laut Galeristen besteht 49 Prozent ihrer