


Allein mit mir selbst.
TR
Ich und die Katze in meiner eigenen Welt.
$ 2,000
mehmet pirhan avşaroğlu' Mehr von
In diesem Bild zieht sich die Figur bewusst vom Lärm der Außenwelt zurück und bleibt mit sich allein. Dieser Zustand ist keine dramatische Erzählung der Einsamkeit; er ist vielmehr ein Moment des Innehaltens, Wartens und Nachdenkens. Die Figur stellt keine direkte Beziehung zum Betrachter her. Die Blicke richten sich nach innen, und diese Wendung bestimmt den Hauptrhythmus des Bildes.
Das Haustier, das die Figur begleitet, ist eigentlich eine Katze; jedoch existiert diese Katze in der Wahrnehmung der Figur wie ein Jaguar. Diese Verwandlung ist eine symbolische Übertreibung; sie deutet auf eine Wahrnehmungsverschiebung in der inneren Welt der Figur hin. Das Tier rückt nicht in den Mittelpunkt der Erzählung; es erklärt oder dramatisiert die Einsamkeit nicht. Dieser Unterschied zwischen dem Alltäglichen und dem Geistigen macht die Spannung im Inneren der Figur stillschweigend sichtbar. Die übermäßige Bedeutung, die der einsame Mensch, der mit sich allein bleibt, seinem Haustier beimisst.
Stillstand ist in diesem Bild kein Mangel, sondern eine bewusste Haltung. Die Regungslosigkeit der Figur unterdrückt nicht den gedanklichen Fluss, der in ihrer inneren Welt anhält; sie macht ihn vielmehr sichtbar. Das Bild behandelt eine Zeit, in der der Mensch mit sich allein ist, fern von äußerer Einmischung, aber auch frei von Übertreibung.