
Das Rad des Glücks.
TR
Feder- und Tuschemzeichnung.
Erol Yıldırım' Mehr von
Das Leben der Bergleute ist wie ein Seiltanz.
Sie gehen aufrecht als junge Männer hinein, aber kommen gebeugt heraus, wenn die Jahre vergehen.
Es sind nicht ihre Schultern, sondern die Zeit, die sie niederdrückt.
Selbst wenn das Alarmhorn ertönt, arbeiten sie weiter unter Tage.
Denn der Ruf kommt von oben, aber das Leben geht unten weiter.
Ein Unfall geschieht. Trauer fällt über die Häuser.
In diesem Moment ist das Schicksal der Säuglinge besiegelt, die auf ihre Väter warten. Alle trauern um die Toten.
Während sie die Leiter des Lebens erklimmen, rutscht das Wasser unter ihren Füßen weg. Und es findet seinen Lauf. Aber diesmal ins Unbekannte. Zum Trotz derer, die sich weigern zu sehen, fließt das Wasser als Blut.