Mitokosmischer Atlas – Serie des Pulses der Zeit
Dieses Diptychon ist das auf sich selbst gefaltete Gedächtnis des Universums.
Auf der linken Leinwand die flüchtige Schwingung der Geburt;
auf der anderen der dichte Schatten der Auflösung.
Aber beide sind das Echo desselben Zyklus:
eine kosmische Atmung, in der Anfang und Ende die Plätze tauschen.
Zeit ist hier keine Linie, sondern ein Bewusstseinsfeld,
ein schichtweise gefalteter Raum.
Linke Leinwand: Die erste Regung des Samens,
der Moment, in dem das Licht sich einen Körper sucht.
Rechte Leinwand: Eine dunkle Erinnerung, die in die Materie eindringt, eine mit der Asche der Sterne geknetete Auflösung.
Beide Oberflächen sind
weder vollständig da,
noch vollständig fort.
Dieses Werk ist eine vibrationale Aufzeichnung der Existenz.
Während die Formen zwischen Erinnern und Vergessen schwingen,
erschaffen sie auch das Universum neu, das sie formt.