
Nicht-Orte
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Der menschliche Geist und Körper sind keine feste Ganzheit; sie sind ein organisches Chaos-Feld, das sich unter dem Gewicht des Gedächtnisses, stiller Traumata und der Zeit kontinuierlich zerbricht und neu zusammenfügt. Das Selbst ist zu tief, komplex und vielschichtig, um auf einer einzigen Oberfläche bleiben zu können. Wir befinden uns jeden Moment an einer Schwelle; wir balancieren genau über unseren eigenen inneren Grenzen, diesen psychologischen Grenzen.
Ausgehend von Fleisch, Haut und dem direkten Tastsinn steige ich hinab in die Dekonstruktion der Identität. Übereinanderliegende Gesichter, ineinanderverschlungene Hände und nach außen drängende rohe, taktile Realität; sie sind die verkörperte, konkretisierte Form der Innenwelt, die sich in Physikalität gehüllt hat. Trotz der kalten, strukturellen Schichten des Hintergrunds überschreitet der Körper warm, organisch und unkontrollierbar seine eigenen biomorphen Grenzen, zerbricht und vervielfältigt sich.