Der Körper ist nicht nur eine reine anatomische Form; er ist eine organische Geographie, in der sich Erinnerung, Zeit und Erfahrungen einschreiben. Die Biegung, Dehnung und Loslösung des Fleisches von seiner gewohnten Form geht über das Physische hinaus und repräsentiert die Dekonstruktion der menschlichen Psychologie und Identität.
Das gewaltige Auge im Zentrum ist eher ein erbarmungsloser Blick nach innen, den wir auf unsere eigene Innenwelt und die psychologischen Grenzen richten, in denen wir gefangen sind, als der oberflächliche Blick, den die Außenwelt auf uns richtet. In der Fragmentierung und Körperlosigkeit des Körpers ist dieses Auge der stumme Zeuge von Erinnerungen, dem Unterbewusstsein und der nackten Realität.