Während des Pandemie-Lockdowns in Istanbul entstanden, fängt dieses monochrome Tuschegemälde den seltenen, ununterbrochenen Dialog zwischen der Meeresbrise und einsamen Segeln ein, vor der fernen Silhouette der Prinzeninseln. In Abwesenheit menschlicher Präsenz ahmt die fließende schwarze Tusche die Bewegung des Windes entlang einer leeren Küstenlinie nach. Die Komposition verbindet die strenge Isolation der Quarantänezeit mit der absoluten Freiheit der Segelboote, die auf die abgelegenen Inseln zutreiben, und schafft so eine zeitlose, poetische Reflexion über Stille und Bewegung.